Diakonie Münster

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Stationäre Hilfen zur Erziehung

Manchmal entsteht öffentlich das Bild, Jugendhilfe will Eltern von ihren Kindern trennen. Das ist eine etwas überholte Ansicht. Wenn es in der Familie nicht mehr weitergeht, finden Kinder und Jugendliche bei uns einen Lebensort für eine bestimmte Zeit.

Wir, die Kinder-, Jugend- und Familiendienste, haben in den letzten Jahrzehnten die erzieherischen Hilfen kontinuierlich weiter entwickelt. Die Betreuung ist heute individuell maßgeschneidert und richtet sich nach der persönlichen Situation der Kinder/Jugendlichen und der Familie.

Daraus sind neue und unterschiedliche Angebote an Wohnformen und Lebensgemeinschaften für Kinder ab sechs Jahren entstanden:

  • Sozialpädagogische Innenwohngruppen
  • Außenwohngruppen
  • Sozialpädagogisch-betreutes Wohnen
  • Ambulant betreutes Wohnen
  • Inobhutnahme für Jungen
  • Inobhutnahme unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge (UmA) nach § 42 SGB VIII
  • Sleep-In

Am Anfang stehen immer die Fragen, welche Lebens- und Wohnform ist die richtige und welche Veränderungen werden für die Zukunft angestrebt? Im Hilfeplangespräch zwischen dem Jugendamt, den Eltern und den Kindern und Jugendlichen werden alle Aspekte ausführlich abgewogen. Es wird eine Lösung und Hilfe angeboten, die fortlaufend in einem Hilfeplan festgelegt wird.