Diakonie Münster

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Reckenfelder Blasorchester steht im MCH für Tradition

Matthias-Claudius-Haus, 13.09.2020

Am Sonntag freuten sich die Bewohner*innen des Matthias- Claudius- Hauses auf ein Stückchen Tradition: Das Reckenfelder Blasorchester unter der Leitung von Marcel Kreimer gab sich die Ehre. Bei strahlendem Sonnenschein durfte die 20 Personen starke Musikgruppe einige bekannte Stücke zum Besten geben.

Das Reckenfelder Blasorchester gehört schon fast zum Inventar: „Mein Sohn spielt dort seit 35 Jahren…“, erinnerte sich Wilhelm Breuch, Bewohner vom Wohnbereich 3. Zu diesem Ereignis kam auch seine Ehefrau zu Besuch. 

Einige weitere Bewohner*innen hatten ebenso Angehörige im Blasorchester und freuten sich selbstverständlich sehr, sie hier treffen zu dürfen. Zudem gab es Bewohner*innen, die früher selber im Orchester gespielt haben und ihre Erinnerungen darüber miteinander austauschten. Es gab viele biographische Verknüpfungen zum Reckenfelder Blasorchester.

 

Erster VodCast der Initiative "Starke Pflege in Münster"

Die Initiative „Starke Pflege in Münster“ zieht selbstbewusst Zwischenbilanz in der Corona Krise. In einem gerade veröffentlichten Video-Podcast berichten Susanne Bönninghoff vom Altenheim Friedrichsburg und Ulrich Watermeyer von der Diakonie Münster über ihre Erlebnisse und Erfahrungen mit der Covid19-Pandemie. „Bislang haben wir die Krise toll gemeistert und das ist in erster Linie unseren Mitarbeitern zu verdanken“, fasst Ulrich Watermeyer zusammen.

Für Ulrich Watermeyer war das Jahr 2020 seit dem Lockdown vom 13. März die schlimmste Zeit seiner bisherigen beruflichen Laufbahn. Die emotionale Achterbahnfahrt begann für den Geschäftsführer der stationären Seniorendienste und Sozialstationen der Diakonie Münster im April. Vier Bewohnerinnen und Bewohner waren an Covid-19 erkrankt. „Auch wenn wir bislang keine Erfahrungen mit Corona hatten, haben wir vieles richtig gemacht. Es hat uns geholfen, dass wir ausreichend Schutzmaterial hatten. Da war auch Glück dabei, aber in erster Linie haben wir diesen Erfolg unseren Mitarbeitenden zu verdanken“, beschreibt er die Situation zu Beginn der Corona-Pandemie. Keiner der Bewohner ist verstorben.

Den vollständigen Vodcast zum Nachschauen und Nachhören finden Sie auf unserer Facebook-Seite) https://www.facebook.com/echtstark/vi-deos/364947711186082 und auf unserer Website unter: www.starke-pflege-in-muenster.de

 

Diakonie Münster, 14. September 2020

Informationen des Betreuungsvereins

Am 17. September bietet der Betreuungsverein der Diakonie Münster in Kooperation mit den Betreuungsvereinen und der Betreuungsstelle der Stadt Münster von 16:00 bis 17:30 Uhr eine kostenfreie, telefonische Beratung zu den Themen Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und rechtliche Betreuung an. Die telefonische Beratung erfolgt unter der Telefonnummer 0251-490150 des Beratungs- und BildungsCentrums der Diakonie Münster.

Bewohnerin im Haus Simeon feiert 100. Geburtstag

Münster, 4. September 2020. Einen ganz besonderen Geburtstag erlebte Olga John, Bewohnerin im Haus Simeon. Gemeinsam mit ihrer Tochter Elke Meier und deren Ehemann sowie mit einigen befreundeten Mitbewohnerinnen feierte sie bei einem gemütlichen Kaffeenachmittag ihren 100. Geburtstag. Ein Blumenmeer und eine Fülle an ausgefallenen Kartengrüßen zeugten von vielen lieben Menschen, die sie an diesem Tag in Gedanken begleiteten.


Auch Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe, Landesvater Armin Laschet und Bundespräsident Frank-Walther Steinmeier gratulierten zu diesem Ehrentag.

Wie schafft man es, so alt zu werden? Dazu trägt sicherlich Olga Johns Zufriedenheit, verbunden mit ihrem rheinischen Humor bei. Augenzwinkernd sagt sie: „Ich tue ja auch etwas dafür.“ Dankbar ist sie, noch am Rollator laufen zu können, geistig rege zu sein, nur mit dem Hören klappt es nicht mehr so gut. Adrett und gut gekleidet zu sein, ist ihr auch im hohen Alter sehr wichtig. Natürlich gibt es auch mal schlechte Tage, aber da ist ja Elke, die „die Mutti“ jeden Nachmittag besucht, alles macht, damit es der Mutter gut geht und sie sich wohl fühlt. „Nun sorgen wir für Dich, damit Du 101 wirst“, so Elke Meier.

Übrigens ist Frau John das "Model" des Flyers vom Haus Simeon - und damit gleichzeitig eine Botschafterin des Hauses.

Wir wünschen ihr nachträglich alles Gute und Gottes Segen.

Wechsel in der Geschäftsführung der Diakonie Münster

Münster, 1. September 2020. Harald Luft ist seit dem 1. September neuer Geschäftsführer der Kinder-, Jugend- und Familiendienste (KJFD) bei der Diakonie Münster. Der Diplom-Pädagoge mit 30-jähriger, weitreichender Erfahrung in unterschiedlichsten Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe verantwortet gleichzeitig die pädagogische Gesamtleitung des Geschäftsbereiches. Er übernimmt den Staffelstab von Marion Kahn, die in den vergangenen sieben Jahren als Geschäftsführerin der KJFD tätig war. Marion Kahn hat in dieser Zeit die Kinder- und Jugendhilfe konzeptionell und strukturell neu aufgestellt und erfolgreich weiterentwickelt. Sie wird sich nun auf die Geschäftsführung des Beratungs- und BildungsCentrums der Diakonie Münster konzentrieren.

Die Reorganisation erfolgte aufgrund der Expansion in der Kinder- und Jugendhilfe und der weiter ausdifferenzierten Angebote des Beratungs- und BildungsCentrums. Ziel war es, beide Spitzen mit jeweils einer vollen personellen Geschäftsführungsressource zu besetzen.

Ulrich Schülbe über den Neuzugang bei der Diakonie Münster: „Ich bedanke mich bei Frau Kahn für ihr Engagement in den vergangenen sieben Jahren. Gleichzeitig freue ich mich sehr, dass wir Herrn Luft als neuen Geschäftsführer gewinnen konnten. Er wird sowohl von seiner fachlichen Expertise ein Gewinn sein als auch durch seine Persönlichkeit.“

 

Diakonie RWL freut sich über Spenden an Brot für die Welt

Düsseldorf, 27. August 2020. Das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt hat im vergangenen Jahr mehr als 64,4 Millionen Euro an Spenden und Kollekten erhalten. Davon kamen mehr als elf Millionen Euro aus Rheinland, Westfalen und Lippe. „Mit diesen Spenden und Kollekten gegen Hunger, Armut und Ungerechtigkeit konnten Millionen Menschen geholfen werden, ihre Lebenssituation zu verbessern“, sagt Christian Heine-Göttelmann, Vorstand des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL). In der Rheinischen Kirche wurden 7,3 Millionen Euro, in der Westfälischen Kirche 4,4 Millionen Euro und in der Lippischen Landeskirche knapp 328.000 Euro gesammelt.

Im Zentrum der Entwicklungszusammenarbeit, die Brot für die Welt leistet, stehen langfristige diakonische Projekte, die Hunger und Mangelernährung überwinden, Bildung und Gesundheit fördern, Zugang zu sauberem Wasser schaffen, die Achtung der Menschenrechte und Demokratie stärken und den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen unterstützen. Dafür wurden im vergangenen Jahr 693 neue Projekte bewilligt. Die meisten (242 Projekte) befanden sich in Afrika.

Pandemie führt zu neuer Hunger-Krise

„Wir danken allen Spenderinnen und Spendern für ihr Engagement“, betont Christian Heine-Göttelmann, „bitten aber auch darum, gerade jetzt in Zeiten der Corona-Pandemie die Menschen in den armen Ländern dieser Welt nicht zu vergessen.“ In vielen Teilen Afrikas und Lateinamerikas habe das Corona-Virus dramatische Auswirkungen. Vielerorts mussten die Märkte geschlossen werden und Ernten konnten aufgrund der Ausgangssperren nicht eingebracht und neues Saatgut nicht verteilt werden. „Das schützt die Menschen zwar vor Ansteckung, aber Kleinbauern können ihre Produkte nicht mehr verkaufen und Familien erhalten kein Essen. Nach der Corona-Krise droht nun eine Hungerkrise.“

Besonders hart und zuallererst trifft das Kinder. Rund 300 Millionen Mädchen und Jungen bekommen weltweit ihr Essen in der Schule. Oftmals versorgen sie auch ihre armen Familien damit. Doch nun haben die Schulen vielerorts geschlossen. Schulessen und andere Programme der öffentlichen Versorgung fallen weg. Brot für die Welt versucht in seinen Projekten, diese Lücke zu füllen. Zudem verteilt das Hilfswerk gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen Desinfektionsmittel und Schutzkleidung und informiert in den jeweiligen Landessprachen über Covid-19.

Einbruch bei Kollekten, aber viele Privatspenden

Ein Großteil der Kollekten für die Projekte wird in den Gottesdiensten zu Ostern und Weihnachten gesammelt. „In diesem Jahr fehlten uns die Ostergottesdienste, die aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnten“, bedauert Heine-Göttelmann. „Doch wir können schon jetzt feststellen, dass dieser Einbruch durch Privatspenden aufgefangen wurde.“ Viele Menschen in Deutschland hätten die Einschränkungen, die sie aufgrund der Pandemie erleben mussten, nicht davon abgehalten, „all jene zu sehen, denen es noch deutlich schlechter geht. Wir hoffen, dass diese große Spendenbereitschaft für 2020 anhält.“

Gesprächsrunde mit Angehörigen, Bewohnenden und Mitarbeitenden

Münster, 28. August

Am Dienstag trafen sich auf Einladung von Ulrich Watermeyer, Geschäftsführer der Diakonie Münster, vierzehn Personen zu einer Gesprächsrunde im Handorfer Hof. Der Kreis setzte sich zusammen aus Angehörigen, Bewohnenden, Mitarbeitenden und Leitungskräften.

Dabei ging es um Eindrücke und persönlich Erlebtes hinsichtlich der Kontaktbeschränkungen. Als Moderator hatte Watermeyer Pfarrer Thomas Groll, Klinikseelsorger im Ev. Krankenhaus gewonnen. Er bezeichnet die Corona Krise und die damit einhergenden Kontaktbeschränkungen in Altenheimen als Dilemma - und gibt einen Ausblick darauf, wie man Schieflagen verhindern kann.

Zum Artikel auf unserem Corona Spezial >

Sie haben die Wahl!

Münster, 25. August 2020

Am 13. September ist Kommunalwahl in NRW. Alle Bürgerinnen und Bürger können mit ihrer Stimme ihren Beitrag dazu leisten, wer in den nächsten fünf Jahren die Interessen der Menschen vertritt.

Dazu stellen sich Kandidatinnen und Kandidaten der Parteien sowie Parteiunabhängige zur Wahl. Allen, die sich mit Mut und Kraft auf der Grundlage unserer Verfassung für die Bürgerinnen und Bürger an ihren Lebensorten engagiert einsetzen, gebührt Anerkennung und Wertschätzung!

Gemeinsam rufen der Landesjugendring, der Landesintegrationsrat, die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege, der Sozialverband SoVD und die Landesseniorenvertretung alle Wahlberechtigten dazu auf, die Chance zu nutzen und bei den Kommunalwahlen abzustimmen!

Die Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Münster hat die fünf Oberbürgermeister-Kandidaten mit Fraktionsstärke gebeten, zu konkreten Fragestellungen rund um die lokale Sozialpolitik ihre Position zu vermitteln. Eine Regel für alle: sechs Fragen, zu beantworten in Videobeiträgen von max. 45 Sekunden Länge.

In unserem Special finden Sie alle Fragen und Antworten.

Die Themen, die auf der kommunalen Ebene bewegen, sind so vielfältig wie die Menschen. Gute, gleichwertige Lebensverhältnisse gilt es, zu erreichen und zu erhalten. Die aktuelle Corona-Pandemie weist uns deutlich auf Defizite und Mängel in unserem Land hin. Besonders in diesen Zeiten, in denen die Corona-Pandemie unser aller Leben bestimmt, ist es wichtig, solidarisch für ein Miteinander unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen, Lebenslagen und Lebensweisen zu streiten.

Die aktuellen Wirkungen und die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie müssen auf der kommunalen Ebene von allen Menschen bewältigt werden. Daher ist es entscheidend, dass diejenigen politischen Kräfte, die sich für ein solidarisches Miteinander in den Kommunen stark machen, auch Rückhalt durch Stimmen dafür erhalten. Wesentlich ist dabei allen Unterzeichnenden, darauf hinzuweisen, dass die Kosten der Corona-Pandemie nicht auf ohnehin schwächere Bevölkerungsgruppen fallen.

 Deshalb fordern die Unterzeichnenden dazu auf, am 13. September wählen zu gehen, für die Menschen und für unsere Demokratie!

 

Landesseniorenvertretung NRW e. V. (Dunantstraße 30, 48151 Münster)

Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW
c/o Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V. (Georgstraße 7, 50676 Köln)

Landesintegrationsrat NRW (Haroldstraße 14, 40213 Düsseldorf)

Landesjugendring NRW e. V. (Sternstraße 9-11, 40479 Düsseldorf)

Sozialverband Deutschland/Landesverband NRW (Erkrather Straße 343, 40231 Düsseldorf)

 

"Küsschen und weg!"

Münster, 24. August 2020

Das Problem kennen viele Berufstätige: Zwei, vielleicht auch drei Wochen verbringt man die Sommerferien zusammen und gestaltet ein Programm. Aber: Die großen Ferien dauern sechs Wochen. Und dann stellt sich die Frage: Wo lasse ich die Kinder?

Diese Frage hat die Diakonie Münster als Herausforderung für sich angenommen und ein Ferienbetreuungskonzept erarbeitet, das eine gute pädagogische Betreuung und viel Kreativität im Spiel genauso berücksichtigt wie Interessen der Kinder und die passgenaue Versorgung.

Hier der Erfahrungsbericht von Tanja Möllenkamp, Mitarbeiterin bei der Diakonie mobil.

Initiative „Starke Pflege in Münster“ informiert über neue Wege in das Berufsfeld Pflege

Münster, 14. August 2020

„In der Coronakrise ist es noch einmal ganz besonders deutlich geworden. Die Alten- und Krankenpflege ist systemrelevant und wir brauchen dringend Nachwuchs, um den wach-senden Bedarf an Unterstützung und guter Pflege auf Dauer zu decken“, betont Felix Friberg, Ausbildungskoordinator der Diakonie Münster. Deshalb veranstaltet die Initia-tive „Starke Pflege in Münster“ am 18. und 20. August, jeweils um 18 Uhr eine Online-Konferenz für Menschen, die sich für eine Ausbildung oder eine reguläre Beschäftigung in der Alten- und Krankenpflege interessieren. Über die Videoplattform „Zoom“ können Interessenten mit „Markenbotschaftern“ aus Pflegeeinrichtungen und Fachseminaren ihre Fragen zu den Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten in dem systemrelevanten Berufsfeld stellen.


Viele Ausbildungs- und Berufsmessen sind in diesem Jahr der Coronakrise zum Opfer gefallen. Deshalb braucht es neue Veranstaltungsformate, in denen sich Menschen, die einen Ausbildungsplatz oder eine neue Beschäftigung suchen, informieren können. „Starke Pflege in Münster“ bietet am Dienstag, den 18. August 2020, um 18 Uhr, einen Azubitalk für noch unentschlossene Schulabgängerinnen und Schulabgänger sowie für wechselwillige Auszu-bildende, die sich bei ihrer ersten Berufswahl offensichtlich vertan haben. Am Donnerstag, den 20. August 2020 ebenfalls um 18 Uhr bietet die Initiative dann einen Talk für Querein-steigerinnen und Quereinsteiger an. Silvia Ruhuza vom Johanniter Campus in Münster er-klärt die Idee des Quereinsteigertalks so: „Wir sprechen gezielt Berufstätige an, die einen Jobwechsel planen oder in Zeiten von Corona einen krisensicheren Job suchen. Auch Frauen, die nach der Familienphase einen Neustart planen, können sich über die Wege in das Berufsfeld Pflege informieren lassen und mit uns Erfahrungen austauschen.“


Roland Weigel, Koordinator der Initiative, unterstreicht den besonderen Charakter der On-line-Talks: „Wir wollen keine Vorträge halten, sondern mit wirklich interessierten und motivierten Menschen in den Dialog treten und ihre Fragen beantworten.“ Es soll natürlich auch um die Zweifel und die Herausforderungen in der Pflegearbeit gehen. Dazu stehen mit Claudia Tellers von der Evangelischen Perthes-Stiftung und Anja Schwering vom Alten-heim Friedrichsburg „Markenbotschafterinnen“ zur Verfügung, die ihre Geschichten und Erfahrungen im Umgang mit den Hürden und Hindernissen in der Pflege mit den Teilnehmerinnen teilen werden.
Mitmachen können alle, die sich für eine Ausbildung oder einen Quereinstieg in der Pflege interessieren. Wer sich dazu entscheidet, muss nur zur richtigen Zeit dem Zoom-Link folgen, der auf der Website (https://www.starke-pflege-muenster.de/) und dem Facebook-Auftritt der Initiative „Starke Pflege in Münster“ (https://www.facebook.com/echtstark/) zu finden ist. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos.

Diakonie Münster, 11. August 2020

Seit 2013 im Dienst der Diakonie Münster

Als Eberhard Teuber 2001 von seiner Stelle als Rechnungsprüfer im Evangelischen Kirchenkreis in den vorzeitigen Ruhestand ging, war für ihn noch lange nicht Schluss.

Denn danach verwaltete er als Angestellter der Lukas Gemeinde die kaufmännischen Belange der Immobilien, insbesondere das Lukaszentrum.

Zuvor hatten sich u.a. die Pfarrer um die Fragen der Eigentümer und Mieter der 52 Seniorenwohnungen gekümmert. Im Zuge einer Umorganisation ging die Immobilienverwaltung des Lukaszentrums in den Aufgabenbereich der Diakonie Münster über. Seither war Eberhard Teuber auf Minijob-Basis in der Verwaltung angestellt.

Mit 78 Jahren hat sich Herr Teuber nun entschieden, seine Aufgaben niederzulegen und endgültig in den Ruhestand zu wechseln.

Die Verabschiedung fand coronabedingt in einem kleinen Kreis statt, an dem Ulrich Schülbe (Vorstand), Friedhelm Austermann (Verwaltungsleiter) und Thomas Möllenkamp (Leiter der Finanzbuchhaltung) teilnahmen.

Wir bedanken uns bei Herrn Teuber für sein Engagement und wünschen ihm viel Gesundheit und Gottes Segen.

Super Stimmung im Martin-Luther-Haus

Martin-Luther-Haus, 5. August 2020

Auf seiner „Gute-Laune-Tour“ machte Mickie Krause gemeinsam mit der Künstlerin Susanne Teutenberg aus Wettringen am Dienstag einen Abstecher in den Garten des Martin-Luther-Hauses. Schlager wie „Mich hat ein Engel geküsst“ und Lieder von Helene Fischer sorgten für gute Stimmung bei Bewohnerinnen und Bewohnern als auch bei den Mitarbeitenden der Senioreneinrichtung in Gievenbeck. Beim Superhit „Schatzi, schenk mir ein Foto“ gingen dann alle Hände hoch und die Stimmung war auf dem Höhepunkt.

Für Mickie Krause war es das sechste Konzert innerhalb von vier Monaten, das er für Senioreneinrichtungen in der Umgebung kostenlos zum Besten gab. Für ihn sei es eine Herzensangelegenheit, so Krause.

Foto: Timo Bühring, Prepixel

Haus Simeon, 29. Juli 2020

Beliebte Rikschatouren starten wieder

Endlich war es wieder soweit. Vier Bewohnerinnen und Bewohner des Haus Simeon durften wieder mit den Fahrradrikschas Münster unsicher machen. Diesmal ging es auf eine lange Tour zum Aasee mit Verweildauer im Freilichtmuseum Mühlenhof.

Mit einem neuen, „coronasicheren“ Konzept können ab sofort die beliebten Rikschatouren, organisiert und durchgeführt von Thomas Laqua, Chance e.V., einmal monatlich wieder aufgenommen werden.

Nicht nur die Sonne strahlte an diesem Tag, sondern auch unsere Seniorinnen und Senioren.

Eltern-Training nach den Sommerferien

Kinder im Blick: Gar nicht so einfach, wenn sich Eltern getrennt haben. Eigene Sorgen, Konflikte mit dem früheren Partner, persönliche Verletzungen stehen oft im Vordergrund. Die Frage, wie es dem eigenen Kind geht, kommt dann leicht zu kurz. Hier greift das Eltern-Training „Kinder im Blick“.

Nach den Sommerferien startet „Kinder im Blick“ wieder in Kooperation der vier Beratungsstellen Südviertel, Caritas, Diakonie und Trialog. „Kinder im Blick“ wird in zwei Gruppen durchgeführt, sodass sich die Ex-Partner aus dem Wege gehen können. Im kleinen Kreis und unter Berücksichtigung des Infektionsschutzgesetzes und der zu den Terminen geltenden Vorgaben, wird es darum gehen, neue Lösungen zu finden.

Ziel von jeweils sechs Terminen in zwei getrennten Gruppen ist es, eigene Fähigkeiten in den Blick zu nehmen, die Eltern-Kind-Beziehung zu verbessern und elterliche Konflikte zu verringern.

Das Elterntraining Kinder im Blick – KiB beinhaltet drei grundlegende Fragen:

  • Wie kann ich die Beziehung zu meinem Kind positiv gestalten und seine Entwicklung fördern?
  • Was kann ich tun, um Stress zu vermeiden und abzubauen?
  • Wie kann ich die Zusammenarbeit mit dem anderen Elternteil im Sinne meines Kindes verbessern?

=> Weiter zu den Terminen...

 

Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände
der Freien Wohlfahrtspflege in Münster

Münster, 6. Juli 2020. Die Wohlfahrtsverbände in Münster kritisieren das städtische Verfahren zum Verkauf des Altenzentrums Klarastift als unklar und intransparent. Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Diakonie, DRK und Der Paritätische bemängeln, dass die Bürgerschaft und entscheidende Gremien wie der Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucherschutz und Arbeitsförderung (Sozialausschuss) oder die Konferenz „Alter und Pflege“ nicht beteiligt worden sind.

 

Diakonie mobil, 6. Juli 2020

Was lange währt, wird endlich gut!

Ursprünglich sollte die neu erbaute Tagespflege Simeon ihre Türen am 16. März 2020 zum ersten Mal öffnen. Doch dann entwickelte sich die Coronapandemie flächendeckend und die Gäste mussten zuhause bleiben.

Am 1. Juli 2020 war es dann endlich soweit: Thorsten Kloster begrüßte mit seinem Team die ersten vier Gäste. „Es ist heute ein ganz besonderer Tag, den wir alle herbei gesehnt haben“ strahlt der Leiter der Tagespflege, Thorsten Kloster, über das ganze Gesicht. In den hellen und großzügigen Räumen hat das Mitarbeiterteam bereits alles vorbereitet. Ein appetitliches Frühstück erwartete die Gäste, die es sich schmecken lassen.

 

Beratungs- und BildungsCentrum, 26. Juni 2020

Informationen des Betreuungsvereins

In Kooperation mit den Betreuungsvereinen und der Betreuungsstelle der Stadt Münster bietet der Betreuungsverein der Diakonie Münster am Donnerstag, den 2. Juli 2020 eine kostenfreie, telefonische Beratung zu den Themen Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und rechtliche Betreuung an. Die telefonische Beratung findet von 16:00 bis 17:30 Uhr statt. Interessierte melden sich bitte telefonisch im Beratungs- und BildungsCentrum der Diakonie Münster unter der Telefonnummer 0251-490150.

 

Münster-Hiltrup, 16. Juni 2020

Diakonie mobil eröffnet neues Betreuungs- und Beratungsbüro

 

„Gut für Menschen“ steht auf dem Hinweisschild der Diakonie mobil an der betreuten Wohnanlage des Landwirtschaftsverlags in Hiltrup. Seit einigen Tagen sind dort die ersten Mieterinnen und Mieter sowie das Betreuungs- und Beratungsbüro der Diakonie mobil eingezogen. „Wir freuen uns, dass wir in Hiltrup an prominenter Stelle eine neue Bleibe gefunden haben“, freut sich die Pflegedienstleiterin Tina Gausepohl mit ihren Kolleginnen Sabina Krappmann-Klute, Maja Stork und Resi Nimpsch.

Der neue Stützpunkt befindet sich im Erdgeschoss des neuen Wohnkomplexes des Landwirtschaftsverlags An der Gräfte 2. Von dort werden die Menschen begleitet und betreut, die hier ihr neues Zuhause gefunden haben. „Wir verstehen uns als Kümmerer, die den Mieterinnen und Mietern mit Rat und Tat zur Seite stehen“, beschreibt Maja Stork ihre Aufgabe.

Die neuen Räumlichkeiten der Diakonie mobil stehen außerdem auch allen Hiltruper Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. „Zu uns können die Hiltruper mit ihren Sorgen und Nöten rund um die Pflege kommen, wir beraten sie individuell und umfassend“, beschreiben Sabina Krappmann-Klute und Resi Nimpsch die Aufgaben des neuen Stützpunktes. Doch zunächst steht die Begleitung der neuen Mieterinnen und Mieter im Vordergrund, denn der nächste Möbelwagen ist wieder vorgefahren.

 

Kontakt für Beratung:

Diakonie mobil
Betreuungs- und Beratungsbüro
An der Gräfte 2, 48165 Münster

Tel. 02501.4409140

3. Juni 2020 - Diakonie mobil

Umzug in die Wohnanlage des Landwirtschaftsverlages

Für die Diakonie mobil am Standort Hiltrup steht bald ein Umzug an. Am 9. Juni wird das neue Büro in der Wohnanlage ServiceWohnenPlus „An der Gräfte 2“ in Hiltrup eröffnet. Damit ziehen die Kolleginnen und Kollegen sozusagen gegenüber ins Beratungs- und Betreuungsbüro ein.

Die Mieterinnen und Mieter der neuen Wohnanlage haben die Möglichkeiten, weitere Serviceleistungen dazuzubuchen. Servicepartnerin ist die Diakonie mobil.

Theresia Nimpsch, Pflegeberaterin, steht den Mietparteien wöchentlich rund 12 Stunden mit Rat und Tat zur Seite.

Hier ein Bericht über die neue Wohnanlage >>

3. Juni 2020

Beratungs- und BildungsCentrum der Diakonie Münster

In Zeiten von Corona scheint der Konsum von Suchtmitteln anzusteigen. Durch den Lockdown haben Angehörige von Suchterkrankten weniger Möglichkeiten, der schwierigen häuslichen Situation auszuweichen. Umso wichtiger ist die Suchtberatung, denn Gespräche wirken wie ein Ventil in einer schwierigen Lebenssituation.

Weiterlesen auf unserem Corona Spezial>>

Pressemeldung der Diakonie RWL

Kinder haften nicht für ihre Eltern

Düsseldorf, 25. Mai 2020. Wer in der Corona-Krise seinen Job verliert oder in Kurzarbeit geht, kann schnell in die Schuldenfalle geraten. Das gilt vor allem für Familien. Die bundesweite Aktionswoche Schuldnerberatung, die heute beginnt, richtet daher den Blick auf die Kinder. „Sie leiden besonders darunter, wenn die Eltern angespannt und gereizt sind, weil Gläubiger Druck machen und ständig gespart werden muss“, betont der Vorstand des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL), Christian Heine-Göttelmann.

Mit ihren 80 Schuldnerberatungsstellen zwischen Paderborn und Bielefeld beteiligt sich die Diakonie RWL an der Aktionswoche vom 25. bis 29. Mai 2020, die diesmal überwiegend digital stattfindet.

Das Thema Schulden gehört in die Schule

Die Beraterinnen und Berater der Diakonie erlebten häufig verzweifelte alleinerziehende und einkommensschwache Eltern, die sich Sorgen um ihre Kinder machten, so Heine-Göttelmann weiter. Für viele Kinder sei es schwierig, erfolgreich für die Schule zu lernen, unbeschwert zu spielen und sich gut zu entwickeln. Wenn sie älter seien, gerieten sie oft selbst in die Überschuldung, weil sie den richtigen Umgang mit Geld nicht gelernt hätten. „Das Thema Schulden gehört auch in die Schulen. Wir brauchen einen flächendeckenden Unterricht in finanzieller Bildung.“

Überschuldung betrifft schließlich viele Lebensbereiche. So können Familien im Hartz-IV-Bezug Schulden beim Jobcenter ansammeln. Wenn die Kinder solcher Familien volljährig werden, verlangt die Behörde das Geld oftmals auch von den Jugendlichen zurück. Darauf macht Petra Köpping aufmerksam, die bei der Diakonie RWL für die Schuldnerberatungsstellen zuständig ist. „Dabei ist es ein Grundrecht, schuldenfrei in die Volljährigkeit zu starten. Das hat das Bundesverfassungsgericht bereits vor über 30 Jahren entschieden.“

Forderung einer Kindergrundsicherung

Die Diakonie RWL setzt sich gemeinsam mit den Schuldnerberatungen anderer Sozial- und Wohlfahrtsverbände für weitere sozial- und familienpolitische Reformen ein, damit Kinder aus überschuldeten Familien eine bessere Zukunft haben. Neben der Erhöhung des Mindestunterhalts für Kinder Alleinerziehender sowie des Hartz-IV-Regelsatzes für Kinder und Jugendliche in Grundsicherung und Sozialhilfe spricht sie sich für eine eigenständige Kindergrundsicherung aus.

Um ein gutes Aufwachsen von Kindern trotz Überschuldung der Eltern unterstützen zu können, sei eine gute Beratung notwendig, betont Diakonie RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann. „Derzeit profitieren nur rund 15 Prozent der fast sieben Millionen überschuldeten Menschen in Deutschland von der kostenfreien, sozialen Schuldnerberatung“, sagt Christian Heine-Göttelmann. „Die Corona-Krise zeigt uns, dass ein Ausbau dringender denn je ist“.

Hintergrund:

Die bundesweite Aktionswoche Schuldnerberatung wird von der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände (AG SBV) veranstaltet. Bundesweit gibt es rund 1.450 soziale Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen, die jährlich knapp 700.000 Menschen Unterstützung anbieten. Unter dem Dach der Diakonie RWL arbeiten zwischen Bielefeld und Saarbrücken rund 80 Schuldnerberatungsstellen, die im vergangenen Jahr etwa 48.000 Menschen beraten haben.

Ein Interview mit Petra Köpping zur diesjährigen Aktionswoche gibt es auf unserer Webseite: www.diakonie-rwl.de/schuldnerberatung-kinder

Foto von Diakonie RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann: www.diakonie-rwl.de/sites/default/files/hjb-7941.jpg

 

Diakonie RWL

Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. ist der größte diakonische Landesverband und einer der größten Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege. Es erstreckt sich über Nordrhein-Westfalen, Teile von Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Hessen. Die Diakonie RWL repräsentiert rund 5.000 evangelische Sozialeinrichtungen, in denen 330.000 Mitarbeitende hauptamtlich oder ehrenamtlich tätig sind.

 

 

Diakonie Münster, 19. Mai 2020

Der neue Job ist nur wenige Klicks entfernt

Das zeitgemäße Jobportal der Diakonie Münster ist an den Start gegangen. Wir holen Bewerber*innen in unsere Arbeitswelten ab und geben ihnen Einblicke in die verschiedenen Tätigkeitsbereiche: durch Fotostories, Videos, Facts. Außerdem dauert eine Bewerbung nur wenige Klicks. Denn erfahrungsgemäß brechen laut einer Studie 85% der Bewerber*innen den Bewerbungsprozess ab, wenn er zu kompliziert ist.

Viel Spaß beim Stöbern!

hier geht's zum Jobportal >

 

Infos über:

Andrea Lameck, Unternehmenskommunikation & Personalmarketing

a.lameck[at]diakonie-muenster.de

Diakonie Münster, 12. Mai 2020

Aktionen zum Tag der Pflege

Der 12. Mai ist traditionell der "Tag der Pflege". In diesem Jahr steht die Pflege besonders stark im Fokus der Öffentlichkeit. Ein Grund mehr, für Pflegekräfte zu werben. Der Aufruf dazu erfolgt durch die Einrichtungen selbst. 

 

 Wir lassen Bilder sprechen...


 

Haus Simeon

 

MLH TDP

 

 

 

Handorfer Hof TDP

Wichtige Hinweise für Besuche in den Seniorenzentren der Diakonie Münster

Münster, 8. Mai 2020

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ir    Für die Besuche in Alten- und Pflegeheimen gelten in Kürze neue Regelungen.Wir freuen uns, dass Besuche ab Sonntag wieder möglich sind. Dennoch möchten wir darauf hinweisen, dass eine Ansteckung mit dem Corona Virus nach wie vor möglich ist und die Lockerungen uns vor große Herausforderungen stellen. Denn unser oberstes Gebot ist der Schutz unserer Bewohnerinnen und Bewohner.

Jedes unserer Häuser berät darüber, wie die strikten Vorgaben seitens des Ministeriums umsetzbar sind.

Generell gelten für alle Häuser folgende Regeln, die unbedingt einzuhalten sind:

  • Besuche sind nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Setzen Sie sich diesbezüglich bitte direkt mit der jeweiligen Einrichtung in Verbindung.        
  • Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen: Bitte waschen Sie sich vor und nach jedem Besuch die Hände und desinfizieren Sie Ihre Hände mit den bereitgestellten Desinfektionsmitteln.
  • Falls Sie Krankheitssymptome aufweisen, dürfen Sie die Einrichtung nicht betreten. Beantworten Sie dazu den Fragebogen.
  • Nutzen Sie einen Mundschutz, den wir Ihnen bei Bedarf zur Verfügung stellen.
  • Achten Sie auf die Husten- und Niesetikette (immer in die Armbeuge, Taschentücher nur einmal benutzen).
  • Halten Sie zwingend einen Mindestabstand von 1,5 Metern ein,
  • Bitte orientieren Sie sich an den Markierungen und Hinweisen in den Besuchsbereichen.

Kurzfristig mussten wir bauliche, organisatorische und personelle Maßnahmen ergreifen, so dass wir um Nachsicht bitten, wenn nicht alles rund läuft.

 Wir arbeiten aktuell an Konzepten, die mit dem Bewohnerbeirat und der WTG-Behörde bis zum 26. Mai abgestimmt werden.

Pressemitteilung der Diakonie RWL

Besuche umsichtig gestalten, Bewohner schützen – Diakonie RWL mahnt zur Vorsicht nach Aufhebung des Besuchsverbots

 

Düsseldorf, 6. Mai 2020. Besuche in Alten- und Pflegeheimen und in Einrichtungen der Behindertenhilfe sollen pünktlich zum Muttertag in Nordrhein-Westfalen wieder möglich sein. Das hat NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann gestern in einem Schreiben angekündigt. „Wir freuen uns, dass Bewohnerinnen und Bewohner ihre Angehörigen nach sechs langen Wochen nach und nach wieder sehen können“, sagt Christian Heine-Göttelmann, Vorstand des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL).

 

Die massiv gestiegene Nachfrage nach Seelsorge zeige deutlich, wie stark die Kontaktbeschränkungen die Menschen belastet hätten. Es gehe jetzt darum, die vorsichtigen Öffnungen so zu gestalten, dass Mitarbeitende und Bewohner in den Einrichtungen nicht gefährdet werden.

 

Beratungs- und BildungsCentrum

Nicht hinter jeder Maske steckt ein Lächeln

 

Münster, 6. Mai 2020. Eine trägerübergreifende Plattform zur Familienberatung geht an den Start.

Die Erziehungsberatungsstellen in Münster haben sich zu einer gemeinsamen aufmerksamkeitsstarken Aktion zusammengeschlossen. Unter der Telefonnummer 02 51/39 58-8 96 sind ab sofort Expertinnen und Experten der Erziehungsberatungsstellen in Münster an sieben Tagen von 10 bis 22 Uhr erreichbar. Caritas, das Beratungscentrum der Diakonie und die Beratungsstelle Südviertel haben in Kooperation mit dem Amt für Kinder und Familien der Stadt Münster diesen Zusammenschluss gewählt, um in diesen außergewöhnlichen Zeiten alle Familienmitglieder bestmöglich zu unterstützen.

Begleitend dazu gibt es die Internetseite Familienberatung.ms sowie eine Plakatkampagne mit dem Claim "Nicht jeder jeder Maske steckt ein Lächeln"  und Werbeschaltungen in sozialen Medien.

Münster, 8. April 2020

Hilfe da, wo sie nottut - Verpflegungskooperation münsterischer Unternehmen

Wir wissen alle um die Not alter und pflegebedürftiger Menschen, sie leiden momentan ganz besonders unter den Ausgangsbeschränkungen. Die Pflege pflegt, doch wer kümmert sich darum, dass eine Grundversorgung mit Lebensmitteln erfolgt? Zumal die meisten betagten Menschen eben noch nicht wie selbstverständlich digital einkaufen.

 

„Wie steht es um die Versorgung älterer Menschen und Senioren in der häuslichen Pflege, die wesentlich in der analogen Welt zu Hause sind? Sind sie ausreichend versorgt?“ Mit dieser Frage sind die Kreativen von Team Wandres gezielt auf ihre Kunden und Geschäftspartner zugegangen: Andrea Lameck von der Diakonie Münster, Christopher Krimphove von der Bäckerei Krimphove, Christian Thier von der Fleischerei Thier und Manuel Schlottbom von der wuddi GmbH. Sie stellten fest: Beim Carsharing Wuddi: freie Kapazitäten. Bei der Diakonie, ihren 600 Kunden und ihren Mitarbeitern in der Pflege: Engpässe in der Versorgung, dazu zwei kooperationsbereite Lieferanten mit Nahrungsmitteln, die lebensnotwenig sind. Daraus lässt sich eine sinnvolle Allianz schmieden, so die Überlegung von Rolf Wandres und seiner Mitarbeiterin Sylvia Hurlebaus. Gedacht, getan. Alle Beteiligten waren sofort begeistert, eine „runde Sache“.

 

Pressemitteilung der Diakonie RWL

Flüchtlinge vor Corona schützen und dezentral unterbringen – Diakonie RWL fordert Belegung in Landesunterkünften zu entzerren

Düsseldorf, 7. April 2020. Angesichts erster Corona-Fälle in einer nordrhein-westfälischen Landesunterkunft fordert das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL), einen Teil der Flüchtlinge dezentral in kleinere Unterkünfte zu verlegen. „Vor allem große Aufnahmeeinrichtungen mit mehreren hundert Bewohnerinnen und Bewohnern sind nicht geeignet, ausreichenden Schutz zu gewährleisten“, erklärt Diakonie RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann. „Die Situation in Euskirchen, wo rund 40 Menschen an Corona erkrankt sind, und die gesamte Einrichtung nun unter Quarantäne steht, zeigt uns, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis weitere Sammelunterkünfte betroffen sind und Menschen sterben.“

In Nordrhein-Westfalen leben etwa 9.500 Geflüchtete in den Erstaufnahme-Einrichtungen des Landes. Auch wenn die positiv getesteten Personen isoliert werden, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich das Virus weiter ausbreitet.

Abstand halten unmöglich

„Nirgendwo sonst kommen so viele Menschen täglich auf engstem Raum in Mehrbettzimmern, Küchen und Bädern zusammen“, so Heine-Göttelmann weiter. Die Regelungen des Abstandhaltens sowie Hygienevorschriften ließen sich trotz intensiver Bemühungen des Landes nur begrenzt umsetzen.

„In dieser Situation appellieren wir an die Landesregierung, ihren Asylstufenplan für eine gewisse Zeit auszusetzen und so zu ermöglichen, dass ein Teil der Flüchtlinge dezentral in kleineren Unterkünften oder möglichst in Wohnungen untergebracht werden.“ Nun seien schnelle und pragmatische Lösungen gefragt. Dazu sollte geprüft werden, inwiefern geflüchtete Menschen, die noch verpflichtet sind, in den großen Aufnahmeeinrichtungen zu wohnen, jetzt in die Kommunen zugewiesen werden können. Es sei denkbar, leerstehende Hotels als Wohnmöglichkeit zu nutzen. Auch die Wohlfahrts- und Landschaftsverbände seien in der Lage, das Land hier zu unterstützen.

Schnelle Hilfe für Kranke und Traumatisierte

Die Diakonie RWL plädiert dafür, vor allem kranke, ältere und traumatisierte Flüchtlinge möglichst schnell dezentral unterzubringen. „Sie belastet diese Ausnahmesituation schwer. Ausgangsbeschränkungen, Kontaktsperren und womöglich noch Quarantänemaßnahmen, die einen ausschließlichen Aufenthalt in ihren Zimmern erfordern – all das kann zu schweren Destabilisierungen bis hin zu Retraumatisierungen führen. Diese Geflüchteten brauchen Schutz und Hilfe. Hier könnten ihnen die Psychosoziale Zentren und LVR-Kliniken helfen“, erklärt Diakonie RWL-Migrationsexperte Dietrich Eckeberg. Er ist unter anderem für die sieben diakonischen Asylverfahrensberatungsstellen in NRW zuständig, die in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes arbeiten.

„Viele Flüchtlinge stehen unter enormem Druck, weil sie nicht wissen, wie sie sich in der Corona-Pandemie schützen können und wie es mit ihren Asylverfahren weitergeht“, berichtet Eckeberg. „Obwohl das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge angekündigt hat, bis Ostern auf die Zustellung von negativen Bescheiden zu verzichten und Abschiebungen auszusetzen, beobachten wir in Einzelfällen, dass die Behörden anders verfahren.“ Die Diakonie RWL fordert daher, dass die Zustellung aller Bescheide sowie alle Abschiebungen innerhalb Europas und in Drittländer ausgesetzt werden.

 

Ein ausführliches Interview mit unserem Migrationsexperten Dietrich Eckeberg finden Sie auf der Website der Diakonie RWL: www.diakonie-rwl.de/flüchtlingsheime/corona

Münster, 6. April 2020

Corona Spezial der Diakonie Münster

Screenshot Corona SpezialWas gibt Menschen in dieser außergewöhnlichen Zeit Sicherheit und Zuversicht? Das sind einerseits Sachinformationen und konkrete Hilfestellungen in verschiedenen Lebenslagen -  und ganz besonders auch Geschichten vom Gelingen. Das Corona Spezial der Diakonie Münster bietet genau das und liefert Lesenswertes und Informatives. Die Internetseite ist unter corona.diakonie-muenster.de erreichbar. Werfen Sie immer mal wieder einen Blick darauf, es lohnt sich.

Beratungs- und BildungsCentrum, 6. April 2020

Umzug der Bahnhofsmission sichert bessere Versorgung in Zeiten von Corona

Zuhause bleiben lautet die Devise in Zeiten der Coronakrise. Für wohnungslose Menschen ist das ein besonders großes Problem. Bislang war die Bahnhofsmission Münster als gemeinsames Angebot des Caritasverbandes Münster und der Diakonie Münster, eine wichtige Anlaufstelle auch für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen. Zur besseren Versorgung der Menschen in Corona-Zeiten ist die Bahnhofsmission aktuell ins Pfarrer-Eltrop-Heim, Wolbecker Straße 121 (Herz-Jesu-Kirche) umgezogen. In der Zeit von 10 bis 16 Uhr dient dieses tägliche Angebot als Anlaufstelle für Wohnungslose. Die Mitarbeitenden geben hier Essen und Getränke aus, organisieren und stehen für Gespräche zur Verfügung. Christine Kockmann von der Bahnhofsmission, Mitarbeitende der Wohnungslosenhilfe vom Beratungs- und BildungsCentrum der Diakonie Münster sowie rund 60 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind vor Ort und gewährleisten diese Unterstützungsangebote, damit auch in diesen Zeiten die Angebote zur Grundversorgung für wohnungslose Menschen in Münster und Umgebung aufrecht erhalten werden.

Pressemitteilung der Ruhrkonferenz Pflege

Skandale statt Information: ARD denunziert Altenpflege
Roland Weigel, Koordinator der Ruhrgebietskonferenz: "Das hat die Pflege nicht verdient!"

Gute Nachrichten uninteressant? In einem „Offenen Brief“ an die ARD kritisiert Ruhrgebietskonferenz Pflege einseitig negative Berichterstattung im Ersten.


Gelsenkirchen/Ruhrgebiet, 3. April 2020. Anstatt sachlich über die An-strengungen und Fortschritte der beruflichen Pflege in der Corona-Krise zu informieren, setzt die ARD in ihren Magazinen und Talks lie-ber auf Negativ-Schlagzeilen und Katastrophenszenarien. Diese Kritik formuliert die Ruhrgebietskonferenz Pflege in einem Offenen Brief an den ARD-Intendanten Tom Buhrow. „In einer Zeit, in der Menschen mutmachende Fakten und Sicherheit benötigen, wird eine Vertrauenskrise heraufbeschworen, die uns in Nach-Corona-Zeiten noch lange zu schaffen machen wird“, so Ulrich Christofczik, Sprecher der Ruhrgebietskonferenz Pflege und Vorstandsmitglied des Ev. Christophoruswerkes in Duisburg.
Besonders scharf kritisiert die 2018 gegründete Arbeitgeberinitiative die Journalisten des öffentlich-rechtlichen Fernsehens. In einem Interview mit „Report Mainz“ (ARD) für die Sendung am 24. März machte Sprecher Ul-rich Christofczik mehrfach und mit Nachdruck deutlich, dass die Pflege gut aufgestellt sei. Sie werde die Corona-Herausforderungen meistern, wenn die Politik die notwendigen Rahmenbedingungen wie z.B. Schutzkleidung und Desinfektionsmittel zuverlässig liefere. Diese Aussage fand sich zwar noch in einer Pressemitteilung der ARD zur Sendung wieder, im Interview jedoch wurde sie herausgeschnitten.

 

Münster, 30. März 2020

Angebote im Rumpelstübchen zunächst bis 19. April ausgesetzt

Bitte beachten Sie, dass alle Versammlungen und Gruppenangebote im Rumpelstübchen zunächst bis einschließlich 19.04.2020 ausgesetzt sind.

Gut für Menschen – Pflegeberatung der Diakonie Münster

Wie sind die Pflegekräfte im ambulanten Dienst zum Schutz vor Infektionen ausgestattet? Wo bekomme ich einen Rollator her? Welche Leistungen von der Pflegekasse stehen mir zu? Diese und weitere Fragen rund um die Pflege beantwortet die Pflegeberaterin Theresia Nimpsch montags bis freitags von 9:00 bis 13:00 Uhr unter Tel. 01 70 / 7 89 28 69 oder per Email: T.Nimpsch@diakonie-muenster.de

 

Gut für Menschen – Beratung in Krisensituationen
Münster, 26. März 2020. Bei Situationen, in denen Familien über einen längeren Zeitraum Tag und Nacht zusammen sind und sich kaum aus dem Weg gehen können, läuft nicht immer alles rund. Die Corona-Krise löst häufig auch finanzielle Sorgen aus, weil Menschen von Verdienstausfällen betroffen sein können. Das Beratungs- und BildungsCentrum steht Bürgerinnen und Bürgern aus Münster für Fragen zu den Themen Familie und Erziehung, Existenzsicherung, Schulden, Lebensfragen, Suchtverhalten, Migration, rechtliche Betreuung, Schwangerschaft und Frühe Kindheit zur Verfügung.
Telefonische Erreichbarkeit: montags bis mittwochs von 9:00 – 16:30 Uhr, donnerstags von 9:00 – 18:00 und freitags von 9:00 – 13:00 Uhr unter 0251/490 15 0 und per Mail an bbc@diakonie-muenster.de

Versorgung in der Corona-Krise sichern  

Wohlfahrtsverbände bieten ab sofort Telefon-Hotline an / Lebensmittel und Medikamente werden bis zur Haustür gebracht

Münster, 23. März 2020. Die Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten für ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen oder chronischen Erkrankungen (Risikogruppen) und Personen in Quarantäne während der Corona-Krise sichern: Das ist das Ziel einer Telefon-Hotline, die die Wohlfahrtsverbände in Münster ab sofort schalten.

Unter der Nummer 01 51/25 06 55 18 können sich betroffene Bürgerinnen und Bürger montags bis sonntags von 10 bis 15 Uhr an die Caritas Münster wenden. Dort werden Name, Telefon-Nummer und Anliegen entgegengenommen und an die Ansprechpartner von AWO, Caritas, Diakonie und DRK in den münsterschen Stadtteilen weitergeleitet.

Dabei arbeiten sie mit haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden zusammen, die die Hilfen bis zur Haustür organisieren. Die Helferinnen und Helfer kontaktieren die Hilfesuchenden zunächst telefonisch und besprechen mit ihnen den Zeitpunkt der Auslieferung. Sie erkundigen sich auch nach dem Befinden der Menschen und fragen, ob weitere Hilfe benötigt wird. Alle beteiligten Personen müssen sich an die notwendigen Hygiene- und Abstandsregeln halten.    

Weitere Informationen und eine Liste aller derzeitigen ehrenamtlichen Initiativen zur Versorgung von Bürgerinnen und Bürgern finden sich unter www.caritas-ms.de. Die Stadt Münster unterstreicht, dass es sich bei den Hilfen um ein Basisangebot handelt. Bei lebensbedrohlichen Versorgungsengpässen muss die 112 informiert werden. Bei medizinischen Fragestellungen kann der Hausarzt oder die Nummer 116117 angerufen werden. Das Hilfsangebot der Wohlfahrtsverbände findet in Zusammenarbeit mit dem Sozialamt der Stadt Münster statt. Das Angebot besteht vorerst bis zum 30. April.  

 

Quelle: Stadtpresseamt

Martin-Luther-Haus, 19. März 2020

Nach 42 Jahren ist Schluss

Hauswirtschaftsleiter Werner Gerwinat  in den Ruhestand verabschiedet

 "Er kennt jede Steckdose hier im Haus mit Namen", so Eva Kölbl, Einrichtungsleitung des Martin-Luther-Hauses über einen Mann, der 42 Jahre wie ein Fels in der Brandung eine Schlüsselfunktion innehatte. Am Freitag, dem 13. März begann sein wohlverdienter Ruhestand.

Ein Blick zurück: „Ich hoffe, dass Sie ein paar Jahre bleiben werden“, wünschte sich der Synodalbeauftragte Fritz Murach beim Einstellungsgespräch.

 

Münster, 17. März 2020

Geschäftsstelle erreichbar - Notfallplan greift

Um sicherzustellen, dass die Verwaltungsaufgaben auch weiterhin personell abgedeckt sind, Gehälter pünktlich ausgezahlt und Rechnungen zeitnah bearbeitet werden können, hat die Geschäftsstelle der Diakonie Münster einen Notfallplan eingerichtet.Die Geschäftsstelle ist telefonisch und per Mail erreichbar.

Die Telefonnummer der Zentrale lautet 02 51/89 09-0

 

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das geht an euch für euren großartigen Einsatz!

Bleibt gesund!

Beratungs- und BildungsCentrum, 17. März 2020

Vierteltreff Rumphorst bis einschließlich Ostermontag geschlossen

Zur Vermeidung der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus hat der Krisenstab der Stadt Münster entschieden, Angebote von Begegnungsstätten für Seniorinnen und Senioren in Münster zunächst bis einschließlich Ostermontag (13. April 2020) auszusetzen. Auch Angebote von Stadtteilzentren, Viertel-, Bewohner- und Stadtteiltreffs, die sich an Seniorinnen und Senioren richten, sollen bis einschließlich Ostern ausgesetzt werden. Das betrifft auch das „Rumpelstübchen“, den Vierteltreff des Beratungs- und BildungsCentrums (BBC) der Diakonie Münster im Quartier Rumphorst.

Sämtliche Angebote und Treffen im Rumpelstübchen bis einschließlich 13. April 2020 werden nicht stattfinden. Für alle Bewohnerinnen und Bewohner, ehrenamtlich Engagierte und Nutzerinnen und Nutzer steht die Quartiersentwicklerin des BBC, Martina Kischel, weiterhin telefonisch unter der Telefonnummer 0251-490150 oder per E-Mail m.kischel@diakonie-muenster.de zur Verfügung. Aushänge im Vierteltreff informieren zudem über Unterstützungsmöglichkeiten.

Beratungs- und BildungsCentrum, 17. März 2020

Aktuelle Regelungen für Beratungen und Angebote des BBC

Aufgrund der aktuellen Situation teilt das Beratungs- und BildungsCentrum (BBC) der Diakonie Münster folgende Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Virus-Epidemie mit:

Das Sprechstundenangebot der Allgemeinen Sozialberatung - donnerstags von 16 bis 18 Uhr - sowie alle weiteren Sprechstundenangebote des BBC finden nunmehr telefonisch statt. Bereits vereinbarte Beratungstermine werden ebenfalls telefonisch durchgeführt. Bei Beratungsbedarf kann unter der Telefonnummer 0251.490150 Kontakt mit dem BBC aufgenommen werden. Das BBC ist von Montag bis Mittwoch von 9 bis 16:30 Uhr, donnerstags von 9 bis 18 Uhr und freitags von 9 bis 13 Uhr telefonisch erreichbar.

Ferner sind der Treff W7 in der Windthorststraße 7 sowie der Vierteltreff im Quartier Rumphorst zwar geschlossen, aber telefonisch erreichbar.

Diese Regelungen haben zunächst Gültigkeit bis zum 19. April 2020.

Münster, 13. März 2020

Mitteilung der Stationären Seniorendienste der Diakonie Münster

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus dürfen Alten- und Pflegeheime in NRW grundsätzlich nicht mehr besucht werden. Besuche seien nur in dringenden Ausnahmefällen möglich, sagte Ministerpräsident Armin Laschet bei der heutigen Pressekonferenz in Düsseldorf.

Auch die vier Seniorenzentren der Diakonie Münster werden für Besucherinnen und Besucher geschlossen. Wir tun dies zum Schutz unserer Bewohnerinnen und Bewohner.

Für die Sorgen und Nöte der Angehörigen sind unsere Mitarbeitenden in den Einrichtungen selbstverständlich immer ansprechbar.

Eröffnung der neuen Tagespflege wird verschoben

Die für den 16. März geplante Eröffnung der Tagespflege wird verschoben, die Gäste wurden informiert. Gleiches gilt für den Tag der offenen Tür am 28. März. Neue Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Haus Simeon, 11. März 2020

 "Bleibe standhaft" - Lesung im Haus Simeon

Norbert Nientiedt schreibt Geschichten, die Mut machen. Er erzählt von Menschen, die in ihrem Leben eine entscheidende Wendung erlebt haben. Seine Werke spiegeln das echte Leben wieder - und sein Publikum erkennt sich häufig darin wieder.

Bereits im Herbst stellte Nientiedt seine beiden anderen Werke „Komm, steht auf“ und „Tu doch was“ den Bewohnern des Haus Simeons vor. Das Publikum war sehr begeistert von den Geschichten, die Mut machen für ein selbstbestimmtes Leben. Da war schon klar, dass es eine Fortsetzung geben musste.

Am Montag war es dann so weit: Nientiedt stellte einem neugieren Publikum sein drittes Buch „ Bleibe standhaft!“ vor. Musikalisch wurde er dabei von Bernardt Lammerding auf der Gitarre begleitet.

 

Münster, 10. März 2020

Aktuelle Informationen der Diakonie Münster zum Coronavirus

Derzeit läuft der Betrieb bei der Diakonie Münster völlig normal. Die Pflege unserer Bewohnerinnen und Bewohner ist ebenso gesichert wie die mobile Pflege. Auch für unsere Mitarbeitenden ändert sich nichts. Sollte es in den nächsten Tagen jedoch zu Infektionen durch das Corona-Virus kommen, sind wir entsprechend vorbereitet.

Wir möchten alle Besucherinnen und Besucher unserer Senioreneinrichtungen bitten, folgende Hinweise zu beachten:

Unsere Bewohnerinnen und Bewohner freuen sich über Ihre Besuche und brauchen diese auch für ihr Wohlbefinden. Gleichzeitig stehen die uns anvertrauten Menschen aufgrund ihres Gesundheitszustandes unter einem besonderen Schutz.

Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Es wurden auch Fälle bekannt, in denen sich Personen bei Betroffe­nen angesteckt haben, die nur leichte oder unspezifische Krank­heitszeichen gezeigt hatten.

Daher bitten wir Sie um dringende Beachtung der folgenden Besuchsregeln:

Mittlerweile wird von öffentlichen Stellen die Empfehlung ausgesprochen, die Besuche in Senioreneinrichtungen pro Tag auf möglichst einen Besuch eines Angehörigen pro Bewohner zu begrenzen.

Falls Sie sich kürzlich in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder mit Corona-Infizierten wissentlich in Kontakt waren, so bitten wir Sie, unsere Einrichtung nicht zu betreten.

Husten- und Niesetikette: Wenn Sie erkältet sind, niesen und unter Hustenreiz leiden möchten wir Sie bitten, im Sinne unserer Bewohnerinnen und Bewohner von Besuchen Abstand zu nehmen. Wie Sie den Hinweisen des Robert-Koch-Institutes entnehmen können, gehören besonders alte und kranke Menschen zur Risikogruppe und sind besonders schützenswert. Tun Sie daher bitte sich, den Bewohnerinnen und Bewohnern und uns Mitarbeitenden den Gefallen.

Nutzen Sie die Desinfektionsmittelspender, die vor unseren Haupt- und Nebeneingängen stehen. Dreimal drücken, rund 30 Sekunden lang gut in den Handflächen, in den Handzwischenräumen und rund um die Fingernägel verteilen. Kleiner Tipp: 30 Sekunden entsprechen in etwa zwei Mal dem Liedtext von „Zum Geburtstag viel Glück“.

Sie tragen mit diesem Verhalten dazu bei, dass Viren in unserem Haus keine Chance haben.

Wir haben uns zudem entschlossen, öffentliche Veranstaltungen (mit Besuchen von außen) abzusagen, um auch hier keine unnötige Gefährdung unserer Bewohnerinnen und Bewohner einzugehen.

Gerne stehen wir Ihnen für Rückfragen zur Verfügung. Sprechen Sie unsere Mitarbeitenden unserer Einrichtungen gerne an.

 

Diakonie mobil, 25. Februar 2020

Tagespflege Simeon eröffnet am 16. März

Das Interesse war groß, als Stefanie Duesmann und Thorsten Kloster zur Info-Veranstaltung der neuen Tagespflege Simeon einluden.

Rund 25 interessierte Bürgerinnen und Bürger kamen am 15. Februar zum Info-Nachmittag ins Haus Simeon. Thorsten Kloster stellte sich dabei nicht nur als neuer Mitarbeiter der Diakonie mobil vor, sondern vor allem als Leiter eines neuen Versorgungsangebotes der Diakonie Münster. Denn am 16. März ist es so weit und die Tagespflege Simeon wird am Berg Fidel 78 eröffnet. Dort können täglich 16 Gäste versorgt, betreut und gepflegt werden. Die Realisierung der Tagespflege wurde u.a. auch durch die Stiftung Wohlfahrtspflege ermöglicht.

Stefanie Duesmann, Leiterin der Diakonie mobil, gab Einblicke ins Angebot und informierte über die Kosten. Diese waren zwar zur Info-Veranstaltung noch nicht abschließend verhandelt, jedoch schon auf der Zielgeraden.

Die Tagespflege Simeon erfreut sich schon jetzt großer Beliebtheit, viele Anmeldungen liegen bereits vor.

Bei Interesse steht Thorsten Kloster gerne für ein persönliches Informationsgespräch zur Verfügung.

 

Bewohner von Altenheimen nicht noch mehr belasten – Diakonie RWL kritisiert aktuelle Pläne der Landesregierung

 

Düsseldorf, 20. Februar 2020. In Nordrhein-Westfalen wird jetzt die Verordnung zur Durchführung des Alten- und Pflegegesetzes Nordrhein-Westfalen (APG-DVO) novelliert. Der Entwurf zur „Siebten Verordnung zur Änderung“ der APG-DVO soll ohne parlamentarische Beratung vom Landeskabinett abgesegnet werden. Diakonie RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann befürchtet, dass die Bewohnerinnen und Bewohner von diakonischen Pflegeeinrichtungen damit finanziell noch mehr belastet werden.

 

Keine Verbesserung der Infrastruktur

Mit dem Alten- und Pflegegesetz, das 2014 in Kraft getreten ist und immer wieder nachgebessert wurde, wurden einerseits gewisse Verbesserungen für die Träger von vollstationären Pflegeeinrichtungen und deren Bewohner erreicht und mit den Durchführungsverordnungen für Nordrhein-Westfalen Modernisierungsblockaden aufgelöst. Andererseits wurden im Landesrecht entscheidende Hemmnisse nicht abgebaut und auch die bevorstehende Novellierung ist nicht geeignet, die pflegerische Infrastruktur im Interesse der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen nachhaltig zu verbessern.

Es gibt, so Christian Heine-Göttelmann, Schwachstellen im aktuellen Entwurf zur Änderung der APG-DVO, die sich nachteilig für die Menschen auswirken können, die in diakonischen Altenheimen betreut werden: „Investitionen in gute und notwendige Bau- und Modernisierungsmaßnahmen sind notwendig und richtig. Niemand möchte in einem Altenheim ohne WLAN und mit klapprigen Fahrstühlen leben. Die Bewohner dürfen aber nicht finanziell noch mehr als bisher belastet werden, weil für die Träger die Bedingungen der Finanzierung unsicher und intransparent sind. Den Pflegebedürftigen sollten keine schwankenden Investitionskosten zugemutet werden.“

 

Diakonie mobil, 12. Februar 2020

 

Neue Tagespflege der Diakonie Münster

Informationsveranstaltung zur Tagespflege Simeon

Im März eröffnet die Tagespflege Simeon am Berg Fidel. Vorab lädt die Diakonie mobil alle Interessentinnen und Interessenten zu einer Info-Veranstaltung ein.

Wann? am 15. Februar 2020 um 15 Uhr

Wo? Im Haus Simeon, Am Berg Fidel 70

 Vor Ort können sich die Gäste u.a. über folgende Themen informieren:

- Was bietet die Tagespflege?

- Wie wird der Besuch der Tagespflege finanziert?

- Wie und wo kann man sich für einen Aufenthalt in der Tagespflegeeinrichtung anmelden?

- Welchen Vorteil haben pflegende Angehörige?

Durch das Programm führen Stefanie Duesmann, Leitung Diakonie mobil und Thorsten Kloster, Leiter der Tagespflege Simeon.

Frau Duesmann steht vorab gerne telefonisch für Fragen zur Verfügung: 0251/9277600

Veranstaltungsort:

Haus Simeon, Am Berg Fidel 70, 48153 Münster

Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Pressemeldung Diakonie Münster Kinder-, Jugend- und Familiendienste, 30. Januar 2020

Verabschiedung von Uwe Kelle in den Ruhestand

Verabschiedung Uwe Kelle Diakonie MünsterNach 32 Dienstjahren in den Kinder-, Jugend- und Familiendiensten (KJFD) der Diakonie Münster wurde Bereichsleiter Uwe Kelle in diesen Tagen in seinen wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Mit einer Andacht von Pfarrer Lothar Sander in der Friedenskirche, die zu diesem Anlass bis auf den letzten Platz besetzt war, startete die kleine Feierstunde in den Räumlichkeiten der Evangelischen Friedens-Kirchengemeinde.
Marion Kahn, die Geschäftsführerin der KJFD, der Vorstand der Diakonie Münster Ulrich Schülbe, aktuelle und ehemalige Kolleginnen und Kollegen sowie Vertreterinnen und Vertreter der Jugendhilfelandschaft sind gekommen, um sich von Uwe Kelle zu verabschieden. Sie alle wollten Danke sagen, für sein Wirken, seine Kreativität und seine Warmherzigkeit im Dienst für die Kinder und Jugendlichen in den KJFD. Als Leiter des Bereiches Bildung kannte Uwe Kelle die Jugendhilfelandschaft in- und auswendig und wurde als Stratege und Analytiker auf allen Ebenen sehr geschätzt. Als fachliches Schwergewicht bewegte er sich engagiert und lösungsorientiert innerhalb der vorgegebenen Strukturen – gerade beim Kreieren neuer fachübergreifender Dienstleistungsangebote oder bei der Gestaltung fachlicher Schnittstellen. Marion Kahn bedankte sich für die sehr hohe Identifikation und sein stets fachliches und pädagogisches Handeln zur Förderung der Selbstwirksamkeit sowohl in den Teams als auch bei den Kindern und Jugendlichen.
Ein für diesen Anlass eigens geschriebenes Lied von ehemaligen und aktuellen Kolleginnen und Kollegen der Heilpädagogischen Tagesgruppen der KJFD war eine ganz besonders freudige Überraschung für Uwe Kelle, der von nun an seinen sportlichen Hobbys Fußball, Tennis und Skifahren mehr Zeit widmen kann. Bei einem anschließenden kleinen Imbiss konnten sich die Anwesenden noch persönlich verabschieden und danke sagen für die letzten 32 Jahre der Zusammenarbeit. Auf Wiedersehen Uwe Kelle!  

Verabschiedung Uwe Kelle Diakonie Münster

Diakonie Münster, 30. Januar 2020

Stellungnahme zum Pflege-Mindestlohn

Anknüpfend an die heutige Berichterstattung in der WN zum Pflege-Mindestlohn möchte die Diakonie Münster wie folgt Stellung nehmen:

In dem Artikel wird darauf hingewiesen, dass der Mindestlohn für Pflegehilfskräfte bis 1. April 2022 in vier Schritten auf 12,55 Euro steigen soll. Wir begrüßen diese Entscheidung, da sich dadurch die unterschiedliche Bezahlung von Pflegemitarbeitenden pro Träger weiter angleicht.

Die Pflegemitarbeitenden in den ambulanten und stationären Seniorendiensten der Diakonie Münster verdienen bereits heute als Einstiegsgehalt einen Stundenlohn von 13,29 Euro (gem. Tarif BAT-Kirchliche Fassung) bzw. 14,40 Euro (gem. AVR). Ähnlich sieht es bei den Pflegefachkräften aus: Hier liegt die Vergütung bereits jetzt weit über dem vom Bundesministerium angestrebten Mindestlohn von 15 Euro für die Jahre 2020 und 2021.

Hinzu kommt, dass die Diakonie den Mitarbeitenden gem. Tarifvertrag eine Kinderzulage pro Kind i.H.v. 122,85 EUR, eine Jahressonderzahlung von rund 90% eines Bruttomonatsgehaltes sowie eine Kirchliche Zusatzversorgungsrente gewährt.

Festakt im Rathausfestsaal zum 75-jährigen Jubiläum der Diakonie Münster

Diakonie Münster, 28. Januar 2020

In 75 Jahren passiert so allerhand –darüber zu reden und sich feiern zu lassen, gehört zu einem Jubiläum genauso dazu wie gute Musik und Geselligkeit. Am 24. Januar feierte die Diakonie Münster zusammen mit rund 250 Gästen ihren besonderen Geburtstag im Rahmen eines Festgottesdienstes und einem anschließenden Festakt im Rathausfestsaal. Dabei ging es unterhaltsam, nachdenklich und informativ zu.

Paula

Davon erfuhr auch die sympathisch-skurril Paula (Schauspielerin Irmhild Willenbrink) beim Jahresempfang der Diakonie Münster. Sie „verirrte“ sich auf die Bühne des Rathausfestsaals im Stadtweinhaus und war auf der Suche nach ihrem Mann Franz. Beim 75sten Geburtstag der Diakonie wollten beide ein schönes Catering einnehmen, denn sie hörten davon, dass hier gerne gegeben werde. So umfasste Willenbrink die Leistungen der Diakonie Münster auf humorvolle Weise.

 

OB

Oberbürgermeister Markus Lewe griff in seinem Grußwort die Leistungen der Diakonie Münster auf. „Besonders gut erinnere ich mich daran, wie Sie in Zeiten der Flüchtlingswelle kurzerhand und unbürokratisch 400 geflüchteten Menschen eine Unterkunft gaben“, so Lewe.

 

Düsseldorf, 9. Januar 2020

Pressemitteilung der Diakonie RWL

Diakonie RWL verdoppelt Spenden zur Seenotrettung

Das Mittelmeer ist für Flüchtlinge die tödlichste Seeroute der Welt. Mehr als 1.100 Menschen sind 2019 auf dem Weg zwischen Afrika und Europa ertrunken. Gleichzeitig werden Befürworter für eine humanere Flüchtlingspolitik geschmäht und bedroht. Der Ratsvorsitzende der Ev. Kirche in Deutschland Heinrich Bedford-Strohm hat wegen seines Einsatzes für die Seenotrettung sogar Morddrohungen erhalten. Als Diakonie RWL können und wollen wir hier nicht wegsehen. Deshalb unterstützen wir das Bündnis United4Rescue.

 Jede Spende, die unter dem Stichwort "Diakonie RWL Verdoppelung" auf dem Konto von United4Rescue eingeht, wird von uns bis zu einer Summe von 50.000 Euro verdoppelt.

Alles über die Spendenaktion Seenotrettung.

Diakonie Münster, 7. Januar 2020

Dankeschön-Nachmittag für die Evangelischen Frauenhilfe Münster

„Auf den Bratapfel freue ich mich schon die ganze Zeit“, so ein Mitglied der Evangelischen Frauenhilfe. Die süße Speise hat Tradition, wenn Ulrich Schülbe, Vorstand der Diakonie Münster, zum Dankeschön-Nachmittag ins Haus Simeon einlädt. Er dankte den Helferinnen der Evangelischen Frauenhilfe für ihren Einsatz im Rahmen des Weihnachtsmarktes der Träger der freien Wohlfahrtspflege in Münster. Im Café vom Haus Simeon wurden neben den leckeren Bratäpfeln mit Vanillesauce auch Kaffee und Kuchen serviert.

In den zwölf Öffnungstagen des Weihnachtsbazars wurde ein Erlös von rund 5.000 Euro erzielt. Angelika Waldheuer, Vorsitzende des Landesverbandes der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen, stellte die beiden Spendenprojekte vor, die mit den Geldern unterstützt werden. Demnach gehen die Spenden an die Evangelisch-Lutherische Gemeinde in Georgien, die 1818 von deutschen Auswanderern gegründet wurde, sowie an die Bahnhofsmission Münster.

 

Quartiersprojekt „Gesundes GenerationenViertel Münster-Rumphorst“ wird nicht fortgesetzt

Pressemeldung Diakonie Münster

Beratungs- und BildungsCentrum, 17. Dezember 2019

Quartiersprojekt „Gesundes GenerationenViertel Münster-Rumphorst“ wird nicht fortgesetzt

Münster, 17. Dezember 2019. Das Beratungs- und BildungsCentrum der Diakonie Münster stellt das Quartiersprojekt „Gesundes GenerationeViertel Münster-Rumphorst“ ein. Das seit Ende 2016 bestehende Vorhaben kann aufgrund mangelnder Finanzierungsgrundlage nicht fortgesetzt werden.

Am 30. November 2019 lief die Förderung für das Quartiersprojekt aus, das mit Mitteln des Landesprogramms Altengerechte Quartiere.NRW finanziert wurde. Diese oder vergleichbare Programme des Landes existieren nicht mehr. Der Haupt- und Finanzausschuss und der Rat der Stadt lehnten den Finanzierungsantrag der Diakonie Münster ab.

Damit besteht zukünftig kein kommunaler Auftrag. Der Rat stellte Mittel in
Aussicht, die jedoch nur ein Viertel des benötigten Umfangs decken würden und zudem an die Ablehnung einer Landesförderung gebunden sind.

„Mit den uns gegebenenfalls zur Verfügung gestellten Mitteln sehen wir uns nicht imstande, unser Engagement in Rumphorst aufrechtzuerhalten“, so Marion Kahn, Geschäftsführerin des Beratungs- und BildungsCentrums.

Nun gilt es, das Projekt abzuwickeln. Der Mietvertrag mit dem Viertelbüro an der Mecklenburger Straße 19, das vor einem Jahr als „Rumpelstübchen“ eröffnet wurde, wird zum nächstmöglichen Termin gekündigt, die im Projekt eingesetzte Mitarbeiterin wird andere Aufgaben übernehmen.

Das Projekt „Gesundes GenerationenViertel Münster-Rumphorst“ startete Ende 2016 im Rahmen des Landesprogramms Altengerechte Quartie-re.NRW und legte seinen Schwerpunkt auf niedrigschwellige und

generationenübergreifende Gesundheitsförderung von älteren Menschen im Quartier. Die Arbeit wurde ursprünglich durch das Ministerium für Gesundheit, Pflege und Alter MGEPA NRW gefördert und fachlich durch das Landeszentrum Gesundheit LZG.NRW begleitet.

Martin-Luther-Haus, 17. Dezember 2019

Kita trifft Seniorenzentrum

Neun Kinder aus der Kita ‚Anne-Jacobi-Haus‘ in Roxel waren eingeladen zu einem Adventsvormittag ins Seniorenzentrum ‚Martin-Luther-Haus‘. Große Vorfreude herrschte auf beiden Seiten: das Lied ‚In der Weihnachtsbäckerei‘ wurde von Kindern und Senioren einstudiert, und erstmalig an diesem Morgen gemeinsam gesungen. Die Riesenkleckerei folgte auf dem Fuße: Alt und Jung buken zusammen Butterplätzchen und verzierten diese anschließend mit Zuckerguss, bunten Perlen und Schokolinsen.

2019 12 17 Kita Gruppe

Die Idee zu einem generationsübergreifenden Vormittag voller Gesang und Plätzchenbäckerei hatte Julia Zittlau. Lange übte sie zwei Berufe aus: Kinderpflegerin und Betreuungsassistentin für Senioren. Schon lange brannte sie für die Idee beide Gruppen zusammen zu führen. Endgültig überzeugt wurde sie dann durch die Fernseh-Dokumentation „Wir sind klein und ihr seid alt“.

Schon die Gespräche im Vorfeld hatten sie von der Richtigkeit ihres Tuns überzeugt. Sowohl die Erzieherinnen des 'Anne-Jacobi-Hauses' als auch die Bewohnerinnen und Bewohner im Seniorenzentrum Martin-Luther-Haus zeigten sich begeistert. „Dann kommt hier richtig Leben in die Bude“, meinte Gerhard Suhr, und sollte damit Recht behalten. Beide Gruppen amüsierten sich prächtig, sowohl die Vier- als auch die 97-Jährigen. „Von mir aus können wir das jetzt jede Woche machen“, schmunzelt Marianne Zippories.Eine gelungene Aktion! Vielleicht mit Wiederholung...?

Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Münster, 17. Dezember 2019

Arm trotz Arbeit
Freie Wohlfahrtspflege NRW fordert neue Strategien zur Überwindung von Armut

 

Die Arbeitslosigkeit ist in Deutschland auf einem Rekordtief. Doch zum Bild gehört auch, dass viele Menschen zwar Arbeit haben, aber von ihrem Lohn nicht leben können. Das gilt insbesondere in Nordrhein-Westfalen, wie der aktuelle Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege NRW zeigt. 762.000 Menschen, knapp neun Prozent der Erwerbstätigen, zählen hier zu den "working poor". Bundesweit sind es knapp acht Prozent.

Immer mehr Menschen in Nordrhein-Westfalen haben einen Job ohne Perspektive, zu wenig Einkommen und eine mangelhafte soziale Absicherung. 762.000 Erwerbstätige sind inzwischen von Armut bedroht, weil sie weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Bevölkerung verdienen. Derzeit sind das unter 1.035 Euro im Monat. Vor zehn Jahren waren es noch 568.000 Erwerbstätige.

Im März 2019 gingen 4.228 erwerbsfähige Hartz-IV-Beziehende in Münster einer Erwerbstätigkeit nach. Das entspricht 29,2 % aller 14.464 Erwerbsfähigen im Hartz-IV-Bezug in Münster.

 

Matthias-Claudius-Haus, 17. Dezember 2019

Einweihung des neuen Demenzgartens

Alle Sinne bewegen können die Bewohnerinnen und Bewohner des Matthias- Claudius- Hauses ab sofort im Demenzgarten.

2019 12 17 Demenzgarten Bauarbeiten

Eine Zeit der Renovierung und Baustelle neigt sich dem Ende zu.Bevor es schön wird muss erstmal kräftig Dreck gemacht werden. „Wo gehobelt wird, da fallen Späne“, fasst Herr Michael Lamboury, Bewohner des Hauses treffend zusammen.

Mitarbeitende, Bewohnerinnen und Bewohner, Ehrenamtliche, Angehörige  und alle Beteiligten warteten seit Wochen auf den Abschluss der diesjährigen Bepflanzungen im neuen Demenzgarten. Das nämlich war der Startschuss für die Planungen eines Einweihungsfestes.

 

Diakonie Münster, 16. Dezember 2019

Adventszeit im Matthias-Claudius-Haus

Gerade erst besuchten Kindergartenkinder das Matthias-Claudius-Haus, schon kündigte sich erneut junger Besuch an - und das gleich mehrmals.

Gemeinsam mit den Katechumenen, den örtlichen Gemeindeschüler*innen, gestaltet der Soziale Dienst des Matthias-Claudius-Hauses verschiedene Aktionsnachmittage in der Adventszeit.

So wurden beim ersten Treffen der Schüler*innen mit den Senioren gemeinsam frische Waffeln in den Wohnbereichsküchen und der Cafeteria gebacken. Dabei konnten sich alle Beteiligten rasch kennen lernen.

 

Diakonie Münster, 16. Dezember 2019

Weihnachtliches aus dem Haus Simeon

In unseren stationären Einrichtungen geht es wieder sehr weihnachtlich zu. So auch im Haus Simeon. Hier fand Anfang Dezember ganz traditionell der  zweitägige Weihnachtsmarkt statt.

Bewohnerinnen und Bewohner, deren Angehörige sowie Besucherinnen und Besucher aus dem Stadtteil konnten sich an frischgebackenen Waffeln mit heißen Kirschen und Sahne sowie an Apfelstrudel mit Vanillesauce und Glühwein erfreuen.

Wer ein kleines Weihnachtsgeschenk suchte, wurde im Haus Simeon fündig.  Die Verkäuferinnen boten Schmuck, Handarbeiten, Porzellan, selbstgemachte Marmelade und Plätzchen und weihnachtliche Dekorationsartikel an.

 

Pressemitteilung der Diakonie Münster

Münster, 5. Dezember 2019

Setzrisse im Bauträger

Im Rahmen der Gründungsarbeiten für den Neubau der Heilpädagogischen Tagesgruppe an der Westhoffstraße sind am Bestandsgebäude Setzrisse aufgetreten. Diese Veränderungen am Baukörper wurden umgehend durch Statiker und Prüfstatiker untersucht. Zum Zeitpunkt der Untersuchung am 15.11.19 wurde die gefahrlose Weiternutzung des Gebäudes attestiert.

Im Laufe der Woche waren jedoch erneut Veränderungen am Baukörper festzustellen. Es wurden unverzüglich entsprechende bauphysikalische Untersuchungen vorgenommen.

 

Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege

Münster, 5. Dezember 2019

Weihnachtsmarkt der Wohlfahrtsverbäne eröffnet

Ehrenamtliches Engagement für den guten Zweck

Der Weihnachtsmarkt der Wohlfahrtsverbände in Münster öffnet seine Pforten. Vom 5. bis 20. Dezember Ehrenamtliche der Arbeiterwohlfahrt, der Caritas, des Deutschen Roten Kreuzes, der Diakonie Münster, der Leprahilfe, des Paritätischen sowie Westfalenfleiß auf einem Basar Waren an, die größtenteils selbst gestrickt, genäht oder gebastelt wurden.

Der Weihnachtsmarkt der Wohlfahrtspflege hat Tradition. Die Diakonie ist bereits seit 35 Jahren dabei. Neu ist in diesem Jahr der Veranstaltungsort: Der Basar findet erstmalig im Foyer des Bürgersaals am Domplatz statt, den die Bezirksregierung freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

 

Konzert zugunsten von "Lilli will lernen - Armut grenzt Kinder aus"

Die Diakonie Münster veranstaltet am 6. Dezember ein Benefizkonzert.

Um 19:30 Uhr findet in der Matthäuskirche unter der Leitung des Pop-Kantors Hans-Werner Scharnowski ein Adventskalender-Konzert statt. Wer am Nikolaustag etwas Besinnung finden und zudem noch etwas Gutes tun möchte, dem legen wir dieses Benefizkonzert ans Herz. Eine freiwillige Spende hilft der Initiative "Lilli will lernen - Armut grenzt Kinder aus".

Der Musiker und Pop-Kantor des Evangelischen Kirchenkreises Münster Hans Werner Scharnowski präsentiert mit dem „Adventskalender Programm“ akustisch-erdige und groovig-soulige Musik.