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Fragen und Antworten an die Oberbürgermeisterkandidaten

 

Die Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege möchte Bürgerinnen und Bürgern in Münster Gelegenheit geben, sich zur Kommunalwahl mit den Ideen der Oberbürgermeisterkandidaten für die soziale Zukunft unserer Stadt auseinanderzusetzen.

Angeschrieben wurden die Oberbürgermeisterkandidaten von CDU, SPD, Bündnis90/Grüne, FDP und Die Linke - also die Kandidaten der Parteien, die im Stadtrat Fraktionsstärke haben.

Wegen der Corona-Einschränkungen kommt eine größere Veranstaltung leider nicht infrage. laden wir Sie ein, sich die Video-Beiträge der Oberbürgermeisterkandidaten auf unserem YouTube Kanal anzuschauen.

Die Regel: Alle erhielten dieselben sechs Fragen, die Videos dürfen max. 45 Sekunden lang sein.

Alle Videos finden Sie auch auf unserem YouTube Kanal.

Hier die sechs Fragen und Video-Antworten der Kandidaten:

Münster: Das ist nicht nur der Prinzipalmarkt, sondern auch Coerde, Berg Fidel oder Kinderhaus: Viele Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt bleiben von Armut nicht verschont. Fast jeder zehnte Erwachsene in Münster kann seine Rechnungen nicht mehr bezahlen. Suchtgefahren steigen durch Corona ebenso wie die Risiken arbeitslos zu werden. Über 20.000 Menschen leben in der „reichen Stadt Münster“ in Bedarfsgemeinschaften. Welche Angebote sind nötig, um benachteiligte Menschen zu unterstützen?

Alle Antworten in dieser Playlist:


Wohnungssuche in Münster ist inzwischen nicht nur für untere Einkommensschichten ein Alptraum. Fehlender Wohnraum und hohe Mieten sorgen dafür, dass sich viele Normalverdiener*innen Münster nicht mehr leisten können. Darunter Mitarbeitende im Einzelhandel, Pflegekräfte oder Erzieher: Menschen mit Berufen, die systemrelevant sind. Bei einer Bürgerumfrage 2019 der Stadt Münster bezeichneten 43,5 Prozent fehlenden Wohnraum als größtes Risiko für die Stadtentwicklung. Was muss in den kommenden fünf Jahren geschehen, um Wohnungsnot zu lindern?

Alle Antworten in dieser Playlist: 


Münster versteht sich selbst als kulturell offene Stadt. Inzwischen hat fast ein Viertel der Münsteraner und Münsteranerinnen eine Migrationsvorgeschichte: Diskriminierung und Rassismus gehören dennoch zum Lebensalltag vieler Menschen, die zugewandert sind. Dies ist die Erfahrung unserer Beraterinnen und Berater in den entsprechenden Fachdiensten oder auch von Veranstaltungen in den „Wochen ge-gen Rassismus“. Welche Ideen haben Sie, um Integration zu fördern, Rassismus zu bekämpfen, Münster als Stadt der Vielfalt zu gestalten?

Alle Antworten in dieser Playlist: 

In den vergangenen fünf Jahren hat die Stadtverwaltung in den Produktgruppen „Soziale Leistungen“ und „Kinder-, Jugend- und Familienhilfen“ ein deutliches Stellenwachstum erlebt. Laut Stellenplan stieg die Zahl der Beschäftigten von 2015 bis 2020 im Bereich Soziales von 407 auf 526, in den Jugend-hilfen von 745 auf 990. Dabei übernimmt die Kommune zunehmend Aufgaben, die das eigentliche Feld der Freien Wohlfahrtspflege sind. Nach dem Subsidiaritätsprinzip soll eine Verwaltung nicht Aufgaben an sich ziehen, die von gesellschaftlichen Vereinigungen (etwa der Freien Wohlfahrtspflege) oder dem Einzelnen genauso gut oder besser erledigt werden können. Wie stehen Sie zum Vorrang der Freien Träger vor der Kommune und damit einer auskömmlichen Finanzierung der Freien Wohlfahrtspflege?

Alle Antworten in dieser Playlist:
 


Der demographische Wandel wirkt sich auf Münster deutlich aus. 18.132 Menschen in Münster waren Ende 2019 über 80 Jahre alt, die Zahl wird weiter zunehmen. Hochbetagte Menschen sind oft eingeschränkt, leiden an Erkrankungen, benötigen professionelle Hilfe und Unterstützung. In den Familien kann dies nur noch teilweise aufgefangen werden. Wie können pflegebedürftige Menschen gut in Ihrer eigenen Häuslichkeit versorgt werden? Wie kann Münster gut aufgestellt sein, wenn eine häusliche Versorgung nicht sichergestellt werden kann?

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Die Eingebundenheit in Stadtviertel, Nachbarschaften, Kirchengemeinden, Vereinen und Initiativen lässt nach. Single-Haushalte und berufliche Herausforderungen erschweren soziale Kontakte. Hinzu kommt die steigende Zahl psychischer Erkrankungen und die damit einhergehenden Gefahren einer sozialen Isolierung. 2018 wurden bundesweit mehr als 170.000 stationäre Rehabilitationen wegen psychischer Krankheiten bewilligt, über 50.000 mehr als zehn Jahre zuvor. Viele Projekte und Initiativen der Freien Wohlfahrt erhöhen die gesellschaftlichen Widerstandskräfte und stärken den Zusammenhalt. Wie kann verhindert werden, dass Menschen vereinsamen und am gesellschaftlichen Leben nicht mehr teilhaben? Wie kann der Zusammenhalt der Stadtgesellschaft gestärkt werden?

Alle Antworten in dieser Playlist: